In der Kooperativen Realschule werden die Jugendlichen nach der gemeinsamen Orientierungsstufe in abschlussbezogenen Klassen unterrichtet. Dabei achten die Lehrkräfte in jedem Schuljahr darauf, ob nicht Schülerinnen und Schüler in den Bildungsgang, der zum Sekundarabschluss I führt, wechseln können.
In der Integrativen Realschule plus lernen die Jugendlichen auch nach der Orientierungsstufe unabhängig vom Bildungsgang gemeinsam im Klassenverband. Die Schulform fördert die Schülerinnen und Schüler hierbei entsprechend ihrer Neigungen und Leistungen in Kursen oder Lerngruppen.
Mit der Realschule plus aufsteigen
In der Orientierungsstufe wird in der Realschule plus nach der gleichen Stundentafel wie im Gymnasium unterrichtet. Dies stärkt die Durchlässigkeit zwischen den Schularten und damit die Aufstiegsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an einigen Realschulen plus Fachoberschulen einzurichten. Hier können die Schülerinnen und Schüler nach der 10. Klasse in einem zweijährigen Bildungsgang die Fachhochschulreife erreichen.
Wir haben uns für die „Kooperative“ Realschule Plus entschieden, weil…
- es zwei gut funktionierende Schulen (Ernst-Barlach-Realschule & Hauptschule am Tonberg) in unmittelbarer Nähe gab,
- die pädagogischen Konzepte beider Schulen erhalten bleiben sollten und wir dadurch mit homogenen Lerngruppen abschlussbezogene Perspektiven bieten,
- die Durchlässigkeit zwischen dem Berufsreifezweig (ehem.Hauptschule) und dem Sekundarabschluss I (ehem.Realschule) gegeben ist,
- jedem Absolventen des Berufsreifezweiges die Möglichkeit offen steht, die Mittlere Reife vor Ort zu erreichen,
- jedem Absolventen des Sekundarabschluss I die Möglichkeit offen steht, das (Fach-)Abitur vor Ort zu erreichen.
