

Im Rahmen der „Woche der Berufe“ durften unsere Schülerinnen und Schüler einen besonderen Einblick in technische Berufswege gewinnen. Zu Gast war Janine Lerchen, die im Jahr 2009 selbst ihren Abschluss an der Ernst-Barlach-Realschule in Höhr-Grenzhausen gemacht hat und heute als selbstständige technische Projektleiterin sowie ausgebildete Werkzeugmechanikerin im Motorsport- und Industrieumfeld tätig ist.
Für Frau Lerchen schließt sich damit ein Kreis: Ihr eigener beruflicher Weg begann unter anderem im Technikunterricht unserer Schule. Dort brachte ihr Herr Bast, ein ehemaliger Kollege unserer Schule, das technische Zeichnen bei – eine Erfahrung, die sie bis heute mit ihrer ehemaligen Schule verbindet.
Neben ihrer beeindruckenden Erfolgsgeschichte, die eindrucksvoll zeigte, dass das Erreichen des eigenen Traumberufs möglich ist, wenn man den Mut findet, für seine Ziele einzustehen, hatte Frau Lerchen viele starke Botschaften für unsere Schülerinnen und Schüler im Gepäck.
Sie ermutigte die Jugendlichen, sich auszuprobieren, neue Wege zu gehen und auch einmal festzustellen: „Das ist doch nicht mein Beruf.“ Denn auch diese Erkenntnis sei wertvoll und könne dabei helfen, den eigenen beruflichen Weg zu finden. Ebenso machte sie deutlich, dass Schule und Zeugnisse nicht alles im Leben sind. Gute Noten können hilfreich sein, schlechte Noten bedeuten jedoch keineswegs automatisch, dass ein Traumberuf unerreichbar ist.
Mit Aussagen wie „Du kannst alles sein“ und „Probieren geht über studieren“ motivierte sie die Schülerinnen und Schüler, ihre eigenen Möglichkeiten zu entdecken und an sich selbst zu glauben. Besonders spannend waren dabei ihre persönlichen Erfahrungen aus einem noch immer häufig männerdominierten Berufsfeld. Sie zeigte, dass technische Berufe vielfältige Chancen bieten und dass es sich lohnt, sich von vermeintlichen Grenzen nicht abschrecken zu lassen.
Durch ihre authentische und offene Art gelang es Frau Lerchen, die Schülerinnen und Schüler zu fesseln und ihnen neue Perspektiven auf Ausbildung, Beruf und persönliche Entwicklung zu eröffnen. Ihre Erfahrungen und Botschaften können die Jugendlichen auf ihrem eigenen Berufsweg sicherlich noch lange begleiten.
Wir danken Frau Lerchen ganz herzlich für ihren Besuch, ihre Offenheit und die wertvollen Einblicke in ihren persönlichen und beruflichen Werdegang. Besonders schön war es für uns, eine ehemalige Schülerin unserer Schule wieder begrüßen zu dürfen, die heute selbst anderen jungen Menschen Mut macht und ihre Erfahrungen weitergibt. So schließt sich ein Kreis: Was einst im Technikunterricht an unserer Schule begann, führte Frau Lerchen in eine erfolgreiche berufliche Zukunft – und heute gibt sie etwas von ihren Erfahrungen an die nächste Generation weiter.
